Interactive Children's Books
MENÜ

Frankfurter Buchmesse 2014

„Wir wissen nicht, was morgen sein wird. Lasst uns heute feiern!“
Ein paar Splitter von der Frankfurter Buchmesse 2014

Die Entscheidung zur Frankfurter Buchmesse zu fahren fiel damit, dass Daktylos Media auf die Shortlist des diesjährigen Virenschleuder-Preises kam. Hier ein paar meiner Eindrücke, und ein Fazit am Ende gibt es auch!

App-solut unüberschaubare Bücherwelt

So stieg ich also am Donnerstagmorgen in den ICE nach Frankfurt. Ich warf der Telekom freudig fünf Euro fürs WLAN in den magentafarbenen Rachen und arbeitete fünf Stunden lang am Stück. Welch ein Genuss! Denn in der eigenen Wohnung ist der Ablenkungsfaktor sehr hoch, durch Anrufe, Kinder oder das Chaos in der Wohnung, das mich täglich zum (für mich recht aussichtslosen) Kampf herausfordert. Eine halbe Stunde vor meiner Ankunft in Frankfurt wollte ich mir dann mit der Messe-App mein individuelles Programm zusammenstellen. Das Gefühl der gigantischen Informationsmassen, die ich in 30 Minuten unmöglich strukturieren, geschweige denn überschauen konnte, ließ mich die App etwas verzweifelt wieder schließen, denn draußen rollte schon mein Ankunftsbahnsteig herbei. Etwas von diesem Gefühl holte mich dann wieder ein, als ich die Buchmesse mit ihren acht heiligen Hallen betrat, die sich auf einer Fläche von 170.000 m² qm über mehrere Etagen ausdehnen.

Fbm14_DaktylosMedia
Unterwegs zwischen den heiligen Hallen der Frankfurter Buchmesse. Foto: Daktylos Media
Fbm14_Halle3_DaktylosMedia
Ankunft in Halle 3, Kinderbuch-Bereich, Frankfurter Buchmesse. Foto: Daktylos Media

Ich ließ meine Ratio mit der Messe-App in der Ecke sitzen und mich vom Instinkt willig zum Bereich Kinderbuch ziehen. Nach digitalen Angeboten musste ich hier etwas suchen. Ich stieß dann auf ARP, eine portugiesischen Produzenten von Kinderbuch-Apps, die mit Augmented Reality funktionieren. Ich probierte die App mit der Geschichte von der Ameise und der Grille aus. Unter uns darf ich es ja ehrlich sagen: Die digitale Augmentatio brauchen die gedruckten Bücher von ARP aber auch wirklich, deren sprachliche Armut und optische Aufmachung mich an gedruckte Massenware beim Discounter erinnert. Und mehr, als dass beispielsweise auf einer Seite ein netter Ameisenmann aus seinem Bau kommt und mit den Fühlern wackelt, passiert dann mit der App auch nicht. Solche Lücken in der Konzeption und die Frage nach dem Sinn multimedialer Effekthascherei schreckten die Firma Samsung jedoch nicht davon ab, diese kleine Firma aus Portugal zum Partner zu machen und die App auf den neuen Samsung Tablets vorzuinstallieren. So wird Qualität von Content heute entwickelt. … oder auch nicht. Beim Mixtvision Verlag wurde ich aber fündig, was gute, neue Inhalte und den Mut dazu betrifft. Das Buch Die Ton-Angeber in der Übersetzung aus dem Polnischen von Olaf Kühl ist eine echte Buchkunst-Perle. Und Christiane Winter, die die E-Book-Produktion leitet, durfte ich nun nach der ersten Begegnung per Facebook auch persönlich kennenlernen und ihr zur GIGA Maus 2014 gratulieren, mit der der junge, feine Kleinverlag aus München gerade erst auf der Messe für seine Kinderbuch-App Die große Wörterfabrik ausgezeichnet worden ist.

Meta Morfoß App Testing: Die Erste!

Meta_Morfoss_App_Design
Screenshot der Meta Morfoß App mit dem neuen UI/UX Design

Einige Leute probierten unsere Meta Morfoß App aus, die in ihrem neuen UI/UX Design erstrahlt und jetzt zu rund 50 Prozent fertig ist. Ich bekam viel positives Feedback und wichtige Anmerkungen und erinnere mich freudig an viele neugierig über die App gebeugte, lächelnde Gesichter. Eine Testerin davon war Charlotte, meine achtjährige Nichte. (Ich weiß nicht, wie viele „Groß“-Vorsilben  oder Verwandschaftsgrade ich an die Nichte dranhängen müsste. Diese Buchmesse gab mir nämlich auch die Möglichkeit, meine Burckschen Verwandten in Frankfurt näher kennenzulernen, unsere Linien laufen in einem gemeinsamen Ururgroßvater zusammen.) Charlotte las ihrer Mutter und mir also auf meinem iPad den Text aus der App vor und fand die Schlüsselwörter. Ihre Augen leuchteten und jedes Mal, wenn sie eine Animation auslöste, lachte sie. Weil es schon spät war, schickte ihre Mutter sie nach der vierten Seite ins Bett. „Schaaade“, sagte Charlotte, schaute mir fest in die Augen und sagte: „Die App gefällt mir.“ Dann wandte sie sich an ihre Mutter: „Mama, können wir die App jetzt runterladen?“ Wow! Was wollen wir mehr für Daktylos Media? Unsere Idee der Lesequest für acht- bis zehnjährige Leserinnen und Leser funktioniert! Charlotte vertröstete ich auf den kommenden ersten Advent, für den der Release im AppStore geplant ist.

Verleihung des Virenschleuder-Preises 2014

Daktylos_Media_vsp14
Virenschleuder-Preisverleihung 2014: Vorstellung der Crowdfunding-Kampagne von Daktylos Media. Foto: Daktylos Media

Der nächste Tag war Freitag und am Abend sollte also endlich die Virenschleuder-Preisverleihung stattfinden. Bis dahin traf ich noch die Kollegen und Partner vom Eulenspiegel Verlag, welche auch das erste Mal einen Blick auf die App werfen konnten und sich über das Ergebnis freuten. Am riesigen Stand des Arena Verlags wollte ich eigentlich ein paar Bücher für unsere Kinder kaufen. Daraus wurde leider nichts, der Buchverkauf darf nur am Sonntag, dem letzten Messetag, stattfinden. Die Zeit schritt fort und ich schlenderte zum Lesezelt im Innenhof der Frankfurter Buchmesse hinüber, wo die Preisverleihung stattfinden sollte. Die Veranstaltung bereicherte Christiane Frohmann, die letztes Jahr den Preis gewann, mit einer Miniaturausgabe ihres Katersalons. Das Format ist etwas sehr Originelles, etwas zwischen assoziativem Vortrag und diskursiver Performance. Schwierig ist es auch, Christiane Frohmann selbst kurz beschreiben zu wollen, diese nicht mehr junge, aber noch längst nicht alte Frau mit dem durchweg traurigen Blick, die mit unbewegter Miene in einem rosafarbenem Etwas über wunderschönen Beinen in schwarzer Feinstrumpfhose mit dem Publikum ein „Real Live Twittern“ veranstaltet und dabei etwas lehrerinnenhaft wirkt. Gewonnen haben den Virenschleuder-Preis letztlich nicht wir, sondern die Buchhandlung Lessing und Kompanie, die Pinakotheken im Kunstareal München sowie die Schriftstellerin Zoë Beck. Aber wir waren dabei, wir sind auf der Shortlist der Top 10 für die beste Marketingstrategie gewürdigt worden, auf die uns unsere Fans sowie Digital Publishing Competence und Konzeptfreun.de gebracht haben. Darüber sind wir sehr glücklich!

Hotlist der unabhängigen Verlage 2014

Das inhaltlich und atmosphärisch interessantere Event an diesem Abend war dann die Preisverleihung der Hotlist der unabhängigen Verlage, die spätabends im Literaturhaus Frankfurt stattfand. Es moderierte Claudia Cosmo. Was für eine tolle Frau, sie ist genauso charmant wie belesen und es war wirklich ein großes Vergnügen, ihr zuzuhören! Jedes der Bücher, die sie mit einer einzelnen Vorstellung und einem kurzen Interview der Verlegerinnen und Verleger würdigte, weckte meine Neugier und den Wunsch, die auch haptisch sehr ansprechenden Drucksachen in die Hand zu nehmen. Den rundum sympathischen Menschen in dem proppevollen, kleinen Festsaal des Literaturhauses ging langsam die Luft aus, welche zuerst stand und zum Ende hin ganz umkippte. Aber alle hielten sich wacker auf den Beinen und am Weinglas fest. Auch die zahlreichen Anspielungen auf die in Hinsicht auf den kommerziellen Erfolg eher aussichtslose Lage der kleinen Verlage nahm man mit Humor. Witze darüber, dass du das machst, was du für gut und für wert in die Welt gebracht zu werden befindest, egal, „ob sich das rechnet“ oder nicht, gehören zum Selbstverständnis der kleinen Verlage. Endlich wurden die Verlage bekannt gegeben und ich freue mich riesig für Britta Jürgs vom AvivA Verlag, in dem ich während meiner Studienzeit mitarbeiten und Blut fürs Verlegen lecken durfte, die mit ihrem Buch Mädchenhimmel von Lili Grün den Melusine-Huss-Preis gewann.

Hotlist_Fbm14
Hotlist-Preisverleihung der unabhängigen Verlage 2014. Auf der Bühne präsentiert Claudia Cosmo den Weidle Verlag. Foto: Daktylos Media

Qualität in der Buchproduktion: (k)eine Frage des Geldes

Vielleicht klingt es banal und wurde schon tausend Mal gesagt, aber nach meinem Besuch der Frankfurter Buchmesse dieses Jahr sehe ich klar, dass Qualität im Kulturbereich einfach nicht mit Denken in Zahlen erreicht werden kann – und auch nicht unbedingt über die Abstimmung der Masse, der Crowd. Die Vielfalt des Denkens und der Sichtweisen wird aus den kleinen, besonders schmackhaften Portionen genährt, welche kleine Verlage beisteuern: Hut ab vor allen Machern der Hotlist. Mit Daktylos Media möchte ich mich gern mit auf diese Stufe von Qualität stellen, denn – um mit Claudia Cosmo zu sprechen –: „Wir machen auch in Büchern.“ Mein Fazit für unsere Selbstpositionierung im Kosmos der Publishing-Branche ist, dass wir wirklich Qualität machen, die sich sehen lassen kann. Unsere Lesequest hat weltweit kein vergleichbares Produkt, jedenfalls habe ich bisher keine Konkurrenten gesehen. Was unseren Verdienst angeht, so fand ich auf der Buchmesse keine beruhigende Antwort … aber auch keine beunruhigende. Uns als Publisher Start-up geht es ja nicht allein so, dass unsere geschäftliche Zukunft in den Sternen steht. Mit uns versuchen auch die großen Verlage etwas durchs Fernrohr der Statistiken und Prognosen zu erkennen, in dem riesigen Raum namens „Zukunft“ da draußen. Das Objektiv scheint aber mit einem Deckel verschlossen zu sein, auf dessen Innenseite die immer wieder gepredigten Sätze geschrieben stehen: „Das gedruckte Buch wird verschwinden, aber auch nicht. Die Leute lesen nicht mehr nicht, sie lesen nur anders. Ändert die Form, aber macht gute Inhalte.” Ich nehme mir das Bild und die Atmosphäre der Hotlist-Preisverleihung mit, die ich in dem Aufruf kondensiere: „Leute, wir wissen nicht, was morgen sein wird. Aber das, was wir heute machen und können, das ist so gut und macht so viel Spaß. Lasst uns feiern!”

(Editiert 16.10.2014)

Unsere Crowdfunding-Kampagne ist beendet!

opensourceway@flickr CC BY-SA 2.0 http://tr.im/5lnhs
opensourceway@flickr CC BY-SA 2.0

Liebe Daktylos Media Freunde,
unsere Crowdfunding-Kampagne ist beendet – wir haben die magischen 16.000,00 eingesammelt. Wir danken allen, die mit uns gehen und uns unterstützt haben, von ganzem Herzen – ihr seid toll! Der größte Teil der Summe ist ein privates Darlehen. Wie auch immer, nun haben wir die Summe zusammen, die wir für die Fertigstellung der Meta Morfoß App brauchen.
Wie geht es weiter? Wir werden uns in die Arbeit stürzen und hoffen sehr, dass die App zu Weihnachten 2014 bei iTunes und bei Google Play erhältlich sein wird.
Zum Herbst hin werden wir alle Kräfte bündeln und das Marketing für Meta Morfoß vorantreiben. Als nächsten Schritt planen wir Kreativpiloten zu werden http://kultur-kreativpiloten.de/ – wer, wenn nicht wir, oder?
Wir halten euch auf dem Laufenden, hier, bei Twitter, bei Startnext und im Daktylos Media Blog. Nicht vergessen – die Aktion #MetaCrowdhttp://tr.im/5lnhw läuft weiter, also: Schickt uns eure Geschichten! Außerdem wird es bald wieder ein spannendes Interview geben, zum Thema iPads in der Schule. Demnächst mehr …

„Baut die beste Lese-App, die ihr euch vorstellen könnt!“ Interview mit Lolli

Dieser Tage hat uns eine besondere Mail erreicht: „Hallo Anna, ich sehe, ihr macht eine Menge Wind wegen eurer App. Ich finde das alles richtig gut. Ihr habt da Bock drauf und wisst, wovon ihr redet. Ich verfolge das ganz aufmerksam.“ Das schrieb uns Lolli, ein guter Bekannter aus wilden Jugendtagen. Bevor wir Daktylos Media überhaupt offiziell gründeten, hat er uns bereits mit vielen nützlichen Tipps für Startupper und Crowdfunder zur Seite gestanden und war dann auf Startnext einer der ersten Fans und Unterstützer unserer Meta Morfoß App. Nun schlug er vor, uns für den erfolgreichen Abschluss des Crowdfundings ein Darlehen in fünfstelliger Höhe zur Verfügung zu stellen. Für uns ist dies eine der größten Überraschungen in unserem Leben! Glücklicherweise erwischen sie einen manchmal und dann eröffnen sie völlig neue, völlig unerwartete Perspektiven. Dann fühlt man sich nicht mehr als Schildkröte, die versucht Rollschuh zu fahren, sondern als fabelhafter Drache, der endlich in die Luft steigen und losfliegen darf.

Im Interview mit Daktylos Media erzählt Lolli, warum er sich zu diesem für beide Seiten enormen Schritt entschlossen hat.

Meta Morfoss App Daktylos Media #MetaCrowd Lolli
Dank Lolli kann Meta Morfoß endlich einmal so richtig losdampfen!
Illustration: KClogg (c) Daktylos Media

„Mit nichts“ angefangen

Daktylos Media (DM): Lieber Lolli, du verfolgst von Anfang an unsere Idee, innovative Kinderbuch-Apps in die Welt zu bringen. Bald endet unsere Crowdfunding-Kampagne auf Startnext und nun kam dein überraschendes Angebot, dass du uns für einen erfolgreichen Abschluss mit einem Darlehen unterstützen willst. Wir sind baff und total glücklich und danken dir für dein großes Vertrauen in uns und unser Projekt!
Erzähl: Warum hast du dich für diesen Schritt entschieden?

Lolli (L): Ich hab selber mal „mit quasi nichts“ angefangen. Ich war sogar im Dispo bei der Sparkasse. Ich hatte aber die Idee mit dem Hostel und es gab damals zwei Leute, die mich unterstützt haben. Meine Mutter mit einem bestimmten Betrag und vor allem meine damalige Freundin. Sie ist das dritte Kind ihrer Familie. Und die erste Tochter hatte sich mal von ihrer Mutter Geld geborgt, und etwas mehr zurückgezahlt, danach die nächste Tochter und zuletzt eben meine Freundin, die mich und meine Idee mit dem Geld unterstützte. Ich hatte damals nichts, keine Sicherheiten und aus heutiger Sicht auch keine Ahnung. Aber es hat erfreulicherweise funktioniert. Ich betreibe mein Hostel nun seit mehr als 13 Jahren, es ist meine Lebensgrundlage und ein Job, der mir viel Spaß macht, mir viele Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Glücklicherweise war ich in der Lage, das geborgte Geld relativ schnell wieder zurückzuzahlen. Ich denke, man kann mit verhältnismäßig kleinen Summen eine Menge ermöglichen, und ich freue mich, wenn mutige Unternehmer eine Chance bekommen können.

Lolli Daktylos Media
Lolli mit seinem Sohn

Mit dem Crowdfunding für die Meta Morfoß App eine Lücke im Verlagsgeschäft füllen

DM: Was gefällt dir an der Meta Morfoß App? Was würdest du dir noch von uns wünschen?

L: Ich mag die Idee der anspruchsvollen Verbindung von Lesestoff mit den Möglichkeiten aktueller Technologien. Ich denke, hierin liegt ein großes Potential und eine Lücke, die innovative Gründer schneller und besser füllen können als große Verlage. Ich wünsche euch eine konsequente Umsetzung eurer Ideen. Baut die beste Lese-App, die ihr euch vorstellen könnt!

DM: Du hast auch Crowdfunding-Projekte durchgeführt. Würdest du „es wieder tun“ – und wenn ja, wie?

L: Ich hatte damit persönlich leider keine gute Erfahrung gemacht. Unser Projekt, die Kofinanzierung eines kostenlosen USE-IT Stadtplanes von Dresden für jugendliche Touristen, war zwar am Ende glücklicherweise erfolgreich. Aber der Aufwand dafür war immens. Es wäre effektiver gewesen, für den Betrag ganz normal arbeiten zu gehen und das damit verdiente Geld zu verwenden, als mit mehr Zeitaufwand Unterstützungen übers Crowdfunding zu sammeln.
Man hört immer solche Erfolgsgeschichten, wo irgendwelche Projekte Hunderttausende einsammeln. Das sind aber Leuchttürme. Für viele sehr gute Crowdfunding Projekte gibt es leider zu wenig Unterstützung.
Deswegen helfe ich euch auch gern, einfach, weil ich weiß, wie mühselig das ist und was ihr alles schon getan habt, um eurem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Auch wenn das natürlich nicht zählt: Ich finde, ihr habt den Erfolg verdient!

Was Start-ups für den Erfolg brauchen

DM: Was sind für dich drei wichtige Punkte für ein erfolgreiches Start-up?

L: Eine gute Idee haben und daran glauben. Auf Feedback und Erfahrungen reagieren und sein Projekt entsprechend an die Gegebenheiten immer neu anpassen. Gewinnen heißt einmal mehr aufzustehen, als man gefallen ist.

DM: Du bist selbst Unternehmer. Was genau machst du und wie sind dein Pläne für die nächste Zeit?

L: Ich betreibe das Hostel Lollis Homestay in Dresden und das Labyrinth Hostel in Weimar. Ich bin bei beiden Häusern allerdings nicht mehr im täglichen Ablauf involviert. Meine aktuelle Aufgabe ist das Backpacker Network Germany, der Verband der unabhängigen, privat geführten Hostels in Deutschland. Wir haben vor wenigen Wochen unsere neue Webseite gelauncht und da gibt es auch noch weiterhin viel Entwicklungspotential. Ich vertrete die Interessen der Hostels gegenüber der Politik, es gibt verschieden Treffen der Hostels, die ich organisiere, Flyer, Plakate, Pressearbeit, also ganz verschiedene Sachen, um die Idee des selbständigen, preisgünstigen und individuellen Reisens zu promoten. Wer in Deutschland preisgünstig übernachten will: Seht auf unsere Seite, wir haben ganz viele, ganz tolle Hostels in Deutschland, in denen ihr immer interessante Leute aus der ganzen Welt treffen könnt!

DM: Vielen Dank, Lolli, für dieses Interview! Wir hoffen, dass wir dir und deinem Sohn sehr bald die Meta Morfoß App aufs Tablet liefern können und wünschen dir alles Gute!

#MetaCrowd: Buntkarierte Elefanten

Er ritt auf der #MetaCrowd-Lesewelle auf Twitter am vergangenen Freitag mit und schickte uns am Tag darauf seine Geschichte: Holger Leidel aka @KulturSucht. Holger stieß beim letzten StARTcamp in Münster auf unser Projekt Meta Morfoß App und war sofort begeistert. Meta Morfoß in digitalisierter Form sieht er als wunderbares Angebot (nicht nur) für Kinder heute, Perspektivwechsel zu erleben. Vielen Dank, lieber Holger, für deinen begeisterten Beitrag!

Wie vermutlich alle Eltern haben auch meine Frau und ich den Wunsch gute Vorbilder zu sein. Kinder dürfen – auch weil von ihnen immer mehr verlangt wird – diesbezüglich uns gegenüber hohe Ansprüche haben. Begeisterung … spielt bei der Vermittlung jeglicher Inhalte bei Kindern eine große Rolle. Wir wünschen uns für unser Kind, dass es sich für Bücher begeistern kann, denn die Geschichten, die sie erzählen, bereichern und sind lange präsent. Wir freuen uns jeden Tag, wenn unser Sohn an seinem Bücherregal entlang schlendert und sich ein Abenteuer vorlesen lassen möchte.

“Kinder erleben die Welt anders als Erwachsene. Sie sind viel begeisterungsfähiger als wir, tauchen schnell in andere Welten ab und schlüpfen gerne in andere Rollen. Deshalb wollen wir sie auf die richtige Bahn bringen.” Foto: Holger Leidel

#MetaCrowd Begeisterung

Vor einigen Wochen besuchte ich das Startcamp Münster und dort hat uns Steffen Peschel von konzeptfreun.de euphorisch von Meta erzählt. Ich fand die Geschichte um Meta und ihre Verwandlungen sehr spannend und musste sofort an eine Lieblingsgeschichte unseres Sohnes denken. Sie handelt von einem bunt karierten Elefanten der sich gerne mal verwandeln möchte. Er ist unglücklich darüber, dass er anders ist als seine Herde, schleicht sich einfach davon und bemalt sich mit elefantenfarbenen Beeren. Er erfährt wie es ist, wenn ihn niemand mehr erkennt und findet plötzlich … dass nicht er selbst, sondern die anderen Elefanten komisch sind. Wie die Geschichte ausgeht möchte ich nicht verraten, der karierte Elmar ist aber von nun an nicht mehr unglücklich, weil er mit seiner Verwandlung die Welt aus einer anderen Perspektive gesehen hat und jetzt mit sich selbst zufrieden ist.

Sich einmal in einen Anderen verwandeln, die Welt aus einer anderen Perspektive sehen können und dabei einen anderen Blickwinkel zu erlangen ist eine fantastische Vorstellung nicht nur für Kinder. Kinder erleben mit Meta Abenteuer und eignen sich nebenbei neue Sichtweisen an. Ist das nicht toll?

Womit sich Kinder beschäftigen, wie sie stark und gefestigt werden, wie sie an Dinge herangeführt werden … dazu gibt es viele Hilfestellungen und natürlich eigene Erlebnisse, aber wie man digital aufwächst ist eine Erfahrung, von der in einigen Jahren erst sie uns berichten werden, und somit müssen wir experimentieren, neu erkunden … was ich auch gerne mache. Bei jeglicher Suche im Netz guckt natürlich immer jemand zu, die schnell vorbei fliegenden Bilder ziehen magisch an und die Technikbegeisterung nimmt stetig zu. Dieser Jemand verwandelt sich auch gerne mal … in den König der Löwen, den Zauberlehrling und in alle, die ihn gerade begeistern. Bestimmt stoßen viele Kinder bald – mehr oder weniger zufällig – auf die Meta Morfoss App und die Begeisterung für die tolle Meta und für das Lesen ist da! Sie ist bestimmt ein Vorbild.

Ich wünsche mir, dass Eure App realisiert werden kann und freue mich von Meta zu hören.

Holger Leidel
Holger Leidel

Daktylos Media und ihre Lesequest bei Emilia und die Detektive

DaktylosMedia
Emilia und die Detektive: Lovely People & 5 Questions – Daktylos Media und ihre Lesequest
Daktylos Media trifft auf Emilia und die Detektive: Wir haben mit Meta an der Hand Emilias fünf berühmte Fragen beantwortet – viel Spaß beim Lesen!

Die DIY-Bloggerin schreibt über uns: “Da ich selber ein Freund von elektronischen Geräten bin und meine Kinder damit aufwachsen, was ich auch bewusst, aber begrenzt zulasse, war ich von Daktylos Media’s Idee sehr angetan, dass man ein Buch/eine Geschichte auf dem iPad spielerisch und aktiv lesen kann”.

#MetaCrowd: Der Pirat im Antiquariat

Im April hatten wir eine schöne Konversation auf Twitter mit Bruno Gert Kramm, Pirat und Kulturverfechter sowie Fan und Supporter der Meta Morfoß App!

 

 

 

 

Lesequests und Elternpaare als Gründer – Interview mit Anna und Nick von Daktylos Media (Blog Essential Unfairness)

Ich habe mich in den letzten Tagen ein paar Mal mit Anna von Daktylos Media unterhalten. Anna hat zusammen mit ihrem Mann vor kurzem einen Verlag für Kinderbuch-Apps gegründet. Aktuell haben die beiden eine Crowdfunding-Kampagne für ihr erstes Projekt bei Startnext.

Du hast letztes Jahr zusammen mit Deinem Mann Daktylos Media gegründet. Ich lese immer häufiger von Start-Ups im Familienbereich, wo sich die Eltern zusammen selbstständig machen. Um ehrlich zu sein beneide ich das ein wenig. :-) Wie ist es bei Euch zu diesem Entschluss gekommen?

Bis 2011 haben wir in Moskau gelebt. Dort habe ich die Internetredaktion für das Russland-Portal des Goethe-Instituts geleitet. Nick war Leiter des Projektmanagements in einem bekannten Architekturbüro. Die Idee, ein gemeinsames Projekt für Kinder und Familien aufzuziehen, lockte uns schon lange. Als dann unser drittes Kind unterwegs war, beschlossen wir die nächsten Jahre in Deutschland zu leben. Nick wollte gern etwas Neues, Eigenes machen, aber als selbständiger Berater für Immobilienentwicklung einzusteigen, war schwierig. Ich arbeite seit dem Umzug freiberuflich als Projektkoordinatorin, Übersetzerin und Autorin, war aber auf der Suche nach einer eigenen Idee, einem eigenen Projekt. Während meines Studiums hatte ich in Verlagen mitgearbeitet, was mir unheimlich viel Spaß machte, aber mit unserer Familiensituation sah ich da beruflich keine Chance. Nach einem Coaching im letzten Sommer kristallisierte sich dann die Idee heraus, interaktive Kinderbücher für mobile Geräte zu machen. Nick war begeistert von der Idee, einen solchen Verlag zu gründen, und stieg sofort mit ein.

Und wie klappt das Modell “Parentrepeneur” in der Praxis? Bin ich zu recht neidisch?

Zurzeit haben wir keinerlei Freizeit, auch an den Wochenenden arbeitet immer einer von uns, so gut sich das eben mit der Familie vereinbaren lässt. Aber wir machen etwas, was uns begeistert. Unsere Kinder spüren das und haben wirklich viel Verständnis. Wir arbeiten als Partner zusammen, täglich erkennen und erleben wir die Stärken des anderen und ergänzen uns wunderbar. Wir haben jeden Tag Sex, sobald die Kinder weg sind. Private Zeit zu zweit haben wir in dieser heißen Phase – der Finanzierungsphase unserer Crowdfunding-Kampagne für unsere erste App – so gut wie nicht. Wir meistern alles mit dem berühmten Eltern-Mantra: „Es ist alles nur eine Phase!“ Und mit ein bisschen Hilfe des Universums werden unsere Kinder nicht krank und läuft es bei dem Großen in der Schule einigermaßen von allein. Es ist noch nicht klar, wann wir Geldsäcke stapeln werden. Neidisch sein? Es kommt darauf an, wie man seine Prioritäten setzt.

Euer aktuelles Projekt ist eine interaktive App für Tablets, die sich an Kinder ab acht Jahren richtet. Meine Mädels sind allesamt schon ziemlich iPad-affin – sie bevorzugen jedoch meist kleine Anzieh- oder Malspiele. Was bietet “Meta Morfoß”, um Kinder in den Bann zu ziehen?

Meta prototypscreen

Die App macht spielerisch aufs Lesen neugierig. Wir haben ein besonderes Format entwickelt, die „Lesequest“. Man liest den Text und findet darin Schlüsselwörter. Wenn man diese antippt, werden die Illustrationen animiert und es passiert etwas im Bild. So kommt man in der Geschichte weiter. Die gesuchten Wörter kann man sich im Menü auch anzeigen lassen. Der Prototyp ist fertig und wir sehen, dass Kinder auf die farbenfrohen, ungewöhnlichen Zeichnungen unserer App anspringen. Unsere Kinder lieben die wunderbaren Erzählungen von Peter Hacks für Kinder. Meta Morfoß ist eine davon. Unser Sohn (10) hat sie verschlungen und über den Prototyp mehrmals wieder gelesen. Unsere erste Tochter – sechsjähriges Vorschulkind – spielt auch oft damit. Sie findet schon die Schlüsselwörter im Text und schaut sich darüber immer wieder gern die animierten Bilder an.

In einem Satz – worum geht es in der App?

In der Geschichte geht es um Meta Morfoß, ein Mädchen, das mit der Fähigkeit auf die Welt gekommen ist, sich in alles Mögliche verwandeln zu können.

An sich geht es darum, für Kinder Lesespaß und Technikfaszination zu verbinden.

Eure App soll eine Lücke im App Store schließen – obwohl es heutzutage ziemlich schwer ist, da noch eine Lücke zu finden. Wie unterscheidet Meta Morfoß sich von anderen Apps für Kinder?

Wenn man sich anschaut, was es bisher in den Stores an Lesestoff für Kinder auf dem Tablet gibt, dann sind das entweder E-Books oder Buch-Apps. E-Books sind technisch gesehen nicht wirklich neue Formate, es sind Bücher mit Beleuchtung, die nicht mehr in der Wohnung herumliegen. Unter den E-Books gibt es inzwischen auch viele schöne mit animierten Illustrationen, aber erstens lenken diese die Kinder, die dann nur noch mit Tippen und Wischen beschäftigt sind, vom Text ab, und zweitens sind diese enhanced Varianten meistens nur für Kinder im Kleinkind- oder Vorschulalter gedacht – für Kinder im Lesealter, so zwischen sechs und zwölf Jahren, gibt es auf Deutsch keine interaktiven Bücher. Was die Buch-Apps angeht, so sind darunter viele, die sich so nennen, aber die sich oft als reine Spiele herausstellen – das Lesen spielt keine Rolle mehr – und deren inhaltliche und gestalterische Qualität in unseren Augen schlecht ist. Spiele auf dem Tablet an sich sind gut, manchmal sind sie die einzige Rettung für die Eltern, wenn man einfach mal eine Verschnaufpause braucht. Aber zwischen dem Spielen und dem Lesen gibt es noch keine echte Brücke. Die schlagen wir mit dem Lesequest-Format, das ist neu und weltweit einmalig. Außerdem ist die App mehrsprachig, man kann in ihr zwischen Deutsch, Englisch und Russisch umschalten.

Ihr habt einige spannende Design-Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel den Verzicht auf gängige “Geschlechterklischees”. Auch der Stil der Illustrationen ist etwas Besonderes. Wie seid Ihr zu diesen “Design Choices” gekommen?

Zum einen spielt die Geschichte ja selbst permanent mit Geschlechterklischees und sozialen Normierungen. Meta ist kein „normales“ Mädchen, sie nimmt jeweils die Identität an, auf die sie gerade Lust hat, egal, ob das nun eine Wollsocke, ein Krokodil, Albert Einstein oder ein Engel ist, und egal, ob sie gerade in der Schule sitzen muss oder draußen spazieren geht. Außerdem gehört zu ihrer Familie noch eine Tante namens Herr Maffrodit (in Anspielung an Ovids berühmte Erzählung über den Hermaphroditen), die einen Schnurrbart hat und gerne strickt. Für so eine Geschichte brauchen wir Bilder, die dieses ironische Spiel mit dem Text widerspiegeln. Blonde Feen in Rosa oder knuffige Piraten passen dazu nicht. Bei der Auswahl des Illustrators war für uns nicht aussschlaggebend, ob er oder sie bereits Erfahrung mit der Illustration für Kindermedien hatte. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl war die Originalität der Zeichnungen und Farbgebung, ungewöhnlich sollten sie sein – und uns selbst natürlich gefallen. Außerdem wollen wir Kindern etwas Neues anbieten, sie anregen und ihren Geschmack mit entwickeln, was Inhalte und Gestaltung angeht.

Für alle Geeks unter meinen Lesern: Plant Ihr auch andere Plattformen wie Android zukünftig zu nutzen?

Unseren Prototyp haben wir für iOS programmieren lassen. Für Android werden wird eine eigene Version der fertigen App programmieren lassen. Die Meta Morfoß App wird man also im AppStore, bei Google Play und bei Amazon kaufen können.

Damit die App aber überhaupt realisiert werden kann, brauchen wir jetzt die Unterstützung der Crowd, also wirklich jeden! Wir haben noch 26 Tage Zeit. Jede noch so kleine Summe, die jetzt gespendet wird, hilft dabei, unser weltweit einzigartiges Projekt realisieren zu können.

Danke für das Gespräch, Anna!

Und hier der Link zur Kampagne: http://www.startnext.de/meta-morfoss-app

Interview: Stefan Epler

Zuerst erschienen am 26. März 2014 im Blog Essential Unfairness

Neue Illustrationen zur Meta Morfoss App

Während Nick und ich ganz und gar mit der Finanzierungsphase unserer Startnext-Kampagne beschäftigt sind, arbeitet KClogg fleißig weiter und schickt uns fast täglich neue Illustrationen.
Damit ihr einen Eindruck bekommt, hat er für euch zwei kleine Videos davon zusammengestellt.

“Manchmal verwandelte sie sich in eine Muschel und lag ganz still im Algenwald und träumte im warmen Unterwasser vor sich hin …”

Also, jetzt heißt es: Helft Meta, sich in eine Muschel zu verwandeln! >>> www.startnext.de/meta-morfoss-app

Und dieses Video habt ihr vielleicht schon gesehen, aber weil es so schön ist … ;)
#MetaMorfoßAlbertEinsteinDavidOistrach

Daktylos Media auf der Leipziger Buchmesse 2014

Die letzten Tage und Wochen waren so mit Ereignissen angefüllt, dass ich ständig das Gefühl hatte: 48 Stunden komprimiert in 24, Nachtruhe fällt weg, Grundstimmung dabei positiv und euphorisch.

Anfang Februar suchte ich im Programm der Leipziger Buchmesse mit dem Schlüsselwort „App“ und stieß auf eine einzige Veranstaltung: „Alles nur App-etitmacher oder doch mehr? Kinder-Tablets, Lese-Apps und Co. für die Bücherfans von morgen“ – wie für uns gemacht! Sofort schrieb ich René Wagner (hoerbuch-seminare.de) an, den Moderator, und stellte unseren Verlag und unser erstes Projekt vor. Er antwortete umgehend und lud mich mit aufs Podium ein. Freudenhüpfer im Dresdner Wohnzimmer! Von René erfuhr ich, dass meine Gesprächspartnerinnen Karen Ihm von der Stiftung Lesen und Henrike Friedrichs, Medienpädagogin an der Uni Bielefeld, sein würden. Mit der Stiftung Lesen hatte ich auch im Vorfeld schon zu tun, sie wird mit einer Rezension nach dem Release Eltern hoffentlich unsere Meta Morfoß App ans Herz legen.

Vor zwei Wochen bekam ich den Führerschein, und so lieh ich mir gleich letzte Woche ein Auto aus, um damit nach Leipzig zur Buchmesse zu brausen mit dem Vorsatz, ganz viele Leute zu treffen, Veranstaltungen zu besuchen und alles zu betwittern und bei Facebook abzubilden. Auf der Messe angekommen musste ich meine Pläne diesbezüglich etwas herunterschrauben: WLAN gab es zwar in jeder Halle, aber nur an jeweils einem Hotspot,  und für die Nutzung des flächendeckenden WLAN-Netzes hätte ich noch einmal einen zweistelligen Betrag zahlen müssen. Deutschland? Medienbranche? Leider funktionierte auch das Handy als Router fürs iPad nicht immer zuverlässig. Aber das alles beiseite, nach und nach fand ich in einen Rhythmus, traf Caspar Armster und Anna Karina Birkenstock vom Tilda Marleen Verlag, trank einen Cappuccino mit Louise Carleton-Gertsch (LCG Media), die ich schon so lange kennenlernen wollte, schaute bei Britta Jürgs vom AvivA Verlag vorbei (meiner ersten Arbeitgeberin in der Branche), und nicht zuletzt stattete ich natürlich dem Eulenspiegel Verlag einen Besuch ab. Abends kam ich nach einer kleinen Odyssee durch Leipzig (noch einmal werde ich nicht vergessen vor der Autofahrt mein Handy-Navi aufzuladen) doch endlich noch im pub’n pub an, wo ich viele nette Leute traf, die alle “was mit Büchern machen”. Am nächsten Morgen lernte ich auch Stefanie Leo von dem mittlerweile traditionsreichen Blog buecherkinder.de kennen. Ich hoffe sehr, dass sich mit ihr irgendeine fruchtbare Zusammenarbeit ergibt, Ideen habe ich schon …

Teil 1 der Videoaufzeichnung “Alles nur App-etitmacher?” auf der Leipziger Buchmesse 2014

Teil 2 der Videoaufzeichnung “Alles nur App-etitmacher?” auf der Leipziger Buchmesse 2014

Am Freitagnmittag dann startete unsere Veranstaltung auf dem Forum Hörbuch und Literatur in Halle 3. Hier konnte ich unseren Verlag, unsere Meta Morfoß App und die Crowdfunding-Kampagne vorstellen. Die Veranstaltung war gut besucht, alle Plätze waren besetzt, einige der Zuhörer*innen standen sogar. Viel mehr erzählen muss ich hier nicht – dafür haben wir ja alles auf Video aufgezeichnet. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Freundin Olga Vostretsova, die sich um die Aufnahme gekümmert hat!

Finanzierungsphase: Los geht’s! Updates

Nachdem wir mit der Unterstützung von euch allen die benötigten Fans zusammen haben, nehmen wir heute die Eröffnung der Leipziger Buchmesse zum Anlass, mit Schwung in die Finanzierungsphase zu starten! Ab heute könnt ihr also unser Projekt www.startnext.de/meta-morfoss-app unterstützen und mit dabei sein, wenn eine neue Art von Kinderbuch-Apps entsteht. Zusammen gestalten wir ein Stück weit gemeinsam die Zukunft der Kinderbücher und digitalen Kindermedien! Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung, sei es bei Startnext oder auf andere Art und Weise.

Die Leipziger haben ihre Buchmesse zu einem wunderbaren Literaturfest gemacht. Am 13. und 14. März werden wir natürlich auch dort präsent sein. Wir stellen unsere Lesequest vor und nehmen an einer Diskussionsrunde zur Zukunft der Kindermedien-Entwicklung teil:
Alles nur App-etitmacher oder doch mehr? Kinder-Tablets, Lese-Apps & Co. für die Bücher-Fans von morgen
14.03.2014 15:00 bis 16:00
Forum Hörbuch und Literatur Halle 3, B500
Mit Karen Ihm (Stiftung Lesen), Henrike Friedrichs (Medienpädagogin, Universität Bielefeld) und Anna Burck (Daktylos Media, Startnext-Projekt “Meta Morfoß”)
Moderation: René Wagner (Hoerbuchseminare.de)

Daneben nutzen wir in Leipzig jede Gelegenheit zum Austausch mit interessierten Lesern, Eltern und Branchenkollegen. Nach dem Wochenende berichten wir dann über unsere Messeeindrücke!

Nicht nur außen herum läuft es wie am Schnürchen, auch der Inhalt unserer App nimmt immer mehr Gestalt an. Hier präsentieren wir euch einen neuen Ausschnitt aus einem weiteren Screen unserer Meta Morfoß App, den unser Illustrator Maxim Litvinov aka KClogg gezeichnet hat: die Szene, in der Meta in der Schule vortragen soll, was sie über den Himmel weiß.

Meta in der Schule:
Meta in der Schule: “Die Sonne ist vermutlich eine Katze.”
(c) Daktylos Media